Hinweise zum Leistungsverzeichnis

Die angegebenen Referenzbereiche sind ggf. von der verwendeten Untersuchungsmethode abhängig und können daher nur zur Orientierung dienen. Die Angaben zu klinischen Indikationen, Beurteilungen und Bemerkungen beziehen sich auf wichtige Informationen zur jeweiligen Laboruntersuchung und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei weitergehenden Fragen wenden Sie sich bitte an uns.

Meßunsicherheiten zu den einzelnen Paramtern können im Labor erfragt werden.

(N), (U), (W) = Die im Leistungsverzeichnis mit W (Weiterleitung) gekennzeichneten Untersuchungen werden von Laboratorien des Laborverbundes für Medizinische Diagnostik, die mit U (Unterauftrag) gekennzeichneten Untersuchungen werden von anderen Laboratorien durchgeführt und gegebenenfalls auch abgerechnet. Mit N werden alle Leistungen gekennzeichnet, die noch nicht akkreditiert sind.

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Aldosteron-18-Glucuronid im Urin(W)

 
Stand vom 22.03.2005
Bezeichnung Aldosteron-18-Glucuronid im Urin
Zuordnungen Endokrinologie, Nebenniere
Probenmaterial ca. 10 ml eines 24 Std.-Sammelurins (ohne Zusätze)
Abnahmehinweise bitte unbedingt die Sammelmenge angeben; Urin während der Sammelperiode kühl lagern, ausreichend Ruhezeit während der Sammelperiode berücksichtigen, wenn möglich Antihypertensiva 8 Stunden vorher, Aldosteronantagonisten ca. 4 Wochen vorher absetzen.
Der Urin sollte während der Sammelzeit kühl gelagert werden.
Probentransport Postversand möglich,
Probentransport möglichst tiefgefroren (ca. - 20°C)
Klinische Indikationen Diagnostik des Hyperaldosteronismus bzw. eines Mineralokortikoidmangels
Ansatztage Fremdlabor: 2/Woche Di., Sa. 72 Std.
Referenzbereiche 3,5 - 20 µg/24 Std.
Beurteilung Die vermehrte Ausscheidung des Metaboliten Aldosteron-18-Glucuronid weist auf eine erhöhte Konzentration an Mineralokortikoiden hin, deren Ursache in einer essentiellen Hypertonie mit niedrigem Reninspiegel, einem primären Hyperaldosteronismus oder in einem Aldosteron-produzierendem Tumor liegen kann.
Die diagnostische Sensitivität in der Abgrenzung zur essentiellen Hypertonie liegt bei ca. 95 % (diagnostische Spezifität ca. 90 %).