Hinweise zum Leistungsverzeichnis

Die angegebenen Referenzbereiche sind ggf. von der verwendeten Untersuchungsmethode abhängig und können daher nur zur Orientierung dienen. Die Angaben zu klinischen Indikationen, Beurteilungen und Bemerkungen beziehen sich auf wichtige Informationen zur jeweiligen Laboruntersuchung und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei weitergehenden Fragen wenden Sie sich bitte an uns.

Meßunsicherheiten zu den einzelnen Paramtern können im Labor erfragt werden.

(N), (U), (W) = Die im Leistungsverzeichnis mit W (Weiterleitung) gekennzeichneten Untersuchungen werden von Laboratorien des Laborverbundes für Medizinische Diagnostik, die mit U (Unterauftrag) gekennzeichneten Untersuchungen werden von anderen Laboratorien durchgeführt und gegebenenfalls auch abgerechnet. Mit N werden alle Leistungen gekennzeichnet, die noch nicht akkreditiert sind.

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FSH (Follitropin)

Follikelstimulierendes Hormon 
Stand vom 10.02.2015
Bezeichnung FSH (Follitropin)
Synonyme Follikelstimulierendes Hormon
Zuordnungen Endokrinologie, Fertilität
Probenmaterial 1 ml Serum
Probentransport Postversand möglich
Haltbarkeit: maximal 3 Tage
Klinische Indikationen Diagnose und Verlaufsbeurteilung von Störungen der Ovarfunktion (Zyklusstörungen, Sterilitätsdiagnostik, Hormonersatztherapie) bzw. der Hodenfunktion (pathologischer Testosteronspiegel)
Klassifikation EDMA: 12 05 01 04 00
Methode CLIA
Referenzbereiche W: Jahr 0-5 < 11 IU/l
W: Jahr 6-10 0,31-11 IU/l
W: Jahr 11-13 2,1-11 IU/l
W: Jahr 14-50 Follikelphase: 3,5-13 IU/l
W: Jahr 14-50 Mittzykl. Gipfel: 4,7-22 IU/l
W: Jahr 14-50 Lutealphase: 1,7-7,7 IU/l
W: Jahr >51 26,0-135 IU/l
M: Jahr 0-5 < 2,8 IU/l
M: Jahr 6-1 0,37-3,83 IU/l
M: Jahr 11-13 0,44-4,6 IU/l
M: Jahr 14-17 1,5-13 IU/l
M: Jahr >18 1,5-12 IU/l
Beurteilung Männer: Indirekter Hinweis auf die Spermatogenese, Beurteilung zusammen mit LH und dem Testosteronspiegel und ggf. weiteren Untersuchungen inkl. Funktionstest zur Diagnose primärer oder sekundärer (hypophysärer) Störungen
Frauen: Diagnose der primären (ovariellen) oder sekundären (hypophysären) Störungen der Ovarfunktion; Beurteilung zusammen mit LH, Östradiol, Progesteron, Testosteron, Prolaktin und ggf. weiteren Untersuchungen inkl. Funktionstesten