Hinweise zum Leistungsverzeichnis

Die angegebenen Referenzbereiche sind ggf. von der verwendeten Untersuchungsmethode abhängig und können daher nur zur Orientierung dienen. Die Angaben zu klinischen Indikationen, Beurteilungen und Bemerkungen beziehen sich auf wichtige Informationen zur jeweiligen Laboruntersuchung und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei weitergehenden Fragen wenden Sie sich bitte an uns.

Meßunsicherheiten zu den einzelnen Paramtern können im Labor erfragt werden.

(N), (U), (W) = Die im Leistungsverzeichnis mit W (Weiterleitung) gekennzeichneten Untersuchungen werden von Laboratorien des Laborverbundes für Medizinische Diagnostik, die mit U (Unterauftrag) gekennzeichneten Untersuchungen werden von anderen Laboratorien durchgeführt und gegebenenfalls auch abgerechnet. Mit N werden alle Leistungen gekennzeichnet, die noch nicht akkreditiert sind.

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Aldosteron

 
Stand vom 08.01.2013
Bezeichnung Aldosteron
Zuordnungen Endokrinologie, Nebenniere
Probenmaterial 1 ml Serum
Abnahmehinweise Auf eine liegende Abnahme sollte entgegen vorheriger Anweisungen verzichtet werden. Die Abnahme solte vormittags, ungefähr zwei Stunden nach dem Aufstehen, in sitzender Position nach 5 bis 15 Minuten Ruhe erfolgen. Wenn möglich Antihypertensiva 8 Stunden vorher, Aldosteronantagonisten ca. 4 Wochen vorher absetzen,
Blut innerhalb von 30 Minuten zentrifugieren und das Serum abpipettieren.
Probentransport Postversand möglich
Probentransport möglichst tiefgefroren (ca. -20°C)
Klinische Indikationen Diagnose und Verlaufsbeurteilung eines Hyper- oder Hypoaldosteronismus.
Beim Verdacht auf Hyperaldosteronismus sollte initial das Verhältnis von Aldosteron und Renin, die Aldosteron-Renin-Ratio (ARR), im Blut bestimmt werden.
Klassifikation EDMA: 12 06 02 01 00 LOINC: 1763-2
Methode EIA
Ansatztage bei Bedarf (1-2x wöchentlich)
Referenzbereiche stehende Position: 40 - 310 ng/l
liegende Position: 10 - 160 ng/l
Beurteilung Aldosteron erhöht bei:
Hyperaldosteronismus, Aldosteron produzierender Tumor, Nebennierenrinden-Hyperplasie, Renin bildende Tumoren, Maligne Hypertonie, Panarteriitis nodosa, Renoparenchymatöse Hypertonie, Gravidität
Aldosteron vermindert bei:
Hypoaldosteronismus, Hypopituitarismus
Literaturhinweise Fiebeler A, Quinkler M: Hyperaldosteronismus und
verstärkte Aktivität des Mineralokortikoidrezeptors. Nephrologe 2011, 6: 77–87, DOI 10.1007/s11560-010-0494-2, Springer-Verlag